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Departement Loire-Atlantique


Hauptort: Nantes (bretonisch: Naoned)

Einführung
Wegen ihrer strategischen Lage wurde die Loire-Atlantique – früher: Loire inférieure – nach der Besetzung 1940 und nach der Landung der Alliierten 1944 Ziel zahlreicher Bombardierungen.
1940 gab es bereits zahlreiche spontane widerständige Aktionen, auch Fluchthilfe für alliierte Piloten. 1941 wurde das Departement Loire-Atlantique, das zur historischen Bretagne gehört, von der restlichen Bretagne abgetrennt und der Region Pays-de-la-Loire zugeteilt.
Am 20. Oktober 1941 wurde der deutsche Feldkommandant Karl Hotz in Nantes von der kommunistischen Résistance erschossen – daraufhin folgte die Hinrichtung von 48 Geiseln in Nantes und Châteaubriant.
1943 agierten zahlreiche Netzwerke wie Alliance, Libération-Nord und die kommunistische Nationalfront für die Befreiung Frankreichs (FN). Nach der Landung in der Normandie Anfang Juni 1944 organisierte sich der Maquis – es gab zahlreiche Inhaftierungen, Erschießungen, Deportationen.
Nach der Befreiung von Nantes im August 1944 zogen sich 27.000 Wehrmachtsoldaten in die Poche (Festung) Saint-Nazaire zurück, die sich nach heftigen Kämpfen Anfang Mai 1945 ergab. Erst am 11. Mai 1945 wurde die Loire-Atlantique vollständig befreit.

Gedenkorte :
Batz-sur-Mer, Châteaubriant, Chapelle Basse-Mer, La Chevrolière, Moisdon-la-Rivière, Nantes, Nord-sur-Erdre, Saffré, Saint-Herblain, Saint-Nazaire.

Medien
www.plaques-commemoratives.org/plaques/pays-de-la-loire/
http://resistance44.voila.net/
www.loire-atlantique.fr/jcms/cg_15675/resistance

 

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