• Name eines Maquis in den Cevennen.


Schlacht von Bir Hakeim 1942
1941 griff das deutsche Afrika-Korps unter General Rommel an der Seite Italiens in Libyen ein und marschierte in Richtung Ägypten, was britische Truppen verhindern wollten. Bei Bir Hakeim hielten freifranzösische Truppen vom 26. Mai bis 11. Juni 1942 den Vormarsch über zwei Wochen auf. Das erlaubte den britischen Truppen den geordneten Rückzug und schließlich den Erfolg bei El Alamein, dem Anfang vom Ende der großdeutschen Afrikaexpedition. Die strategische Bedeutung der Schlacht war und ist umstritten; für Franzosen war wichtig, dass sie sich nach der schmachvollen Niederlage zum ersten Mal achtbar gegen die deutsche Kriegsmaschinerie geschlagen und sich Respekt bei den Alliierten erworben hatten.  

Maquis Bir-Hakeim
Das  Maquis in den Cevennen unter Jean Capel („Commandant Barot“) legte sich in Erinnerung an den militärischen Erfolg den Namen Bir Hakeim zu. Es wurde durch seine ständige Beweglichkeit, den Mut und Übermut bei zahlreichen Aktionen 1943/44 berühmt und berüchtigt. Das brachte einerseits Achtung bei der dörflichen Bevölkerung ein, aber andererseits Angst vor Repressalien. Frz. Polizei und Milice sowie Gestapo erhöhten den Druck drastisch. In Hures-la-Parade wurden 34 Maquisards, darunter Jean Capel, getötet und 27 Gefangene später in Badaroux erschossen. Im August 1944 hatte sich das Maquis neu gruppiert und nahm an der Befreiung des Hérault teil.

Literatur/Medien
Dictionnaire historique de la Résistance, Paris 2006, S. 613f. bzw. 705.
www.cheminsdememoire.gouv.fr/page/affichecitoyennete.php?idLang=de&idCitoyen=36
http://fr.wikipedia.org/wiki/Bataille_de_Bir_Hakeim
http://fr.wikipedia.org/wiki/Maquis_Bir-Hakeim