Die Kämpfe um den Klosterberg Monte Cassino von Januar bis Mai 1944 brachten erst nach schweren, verlustreichen Kämpfen am 18. Mai 1944 den Durchbruch der alliierten Truppen durch die sog. Gustavlinie. Die lang anhaltende „Vielvölker-Schlacht“  –  auf alliierter Seite kämpften Soldaten aus vielen Kontingenten der Anti-Hitler-Koalition – wurde auch deshalb zu einem Symbol für die schweren Kämpfe in Italien (20.000 Tote auf deutscher, über 50.000 Tote auf alliierter Seite allein bei den Kämpfen um den Monte Cassino), weil in deren Zentrum das damals in eine Trümmerwüste verwandelte Gründungskloster des Benediktinerordens, Monte Cassino, lag. Monte Cassino liegt westlich der Stadt Cassino (Provinz Frosinone/Region Latium). Das Kloster wurde nach 1945 nach den alten Bauplänen wieder aufgebaut.

Literatur / Medien: 
Andrae, Friedrich: Auch gegen Frauen und Kinder. Der Krieg der deutschen Wehrmacht gegen die Zivilbevölkerung in Italien 1943-1945. München- Zürich, S. 95 ff; de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Monte_Cassino